Vegane Kohlrouladen – gesund und lecker #highprotein

Hallo ihr Lieben,

ich weiß, dass mein letzter Post gefühlt eine halbe Ewigkeit zurückliegt, aber ich hatte nach den Sommerferien sehr viel mit der Schule zu tun und musste mich erst einmal in der Qualifikationsphase einfinden. Man merkt den Unterschied dann doch nochmal ganz schön und realisiert, dass die Schule sich nun tatsächlich dem Ende zuneigt (Mein längster Schultag endet um 19:30 Uhr!). Doch sind die ersten Klausuren geschrieben und so langsam kehrt wieder etwas Routine ein. Außerdem habe ich nun endlich eine Woche Herbstferien bekommen. Diese Zeit wollte ich doch gleich mal nutzen, um neue Rezeptkreationen für euch auszuprobieren. Also seid gespannt auf die nächsten Wochen. Habt ihr vielleicht auch mal Interesse an einem Food-Haul? (Schreibt es einfach in die Kommentare!)

So, nun möchte ich aber endlich auf das heutige Rezept zusprechen kommen. Inzwischen ist es ja richtig herbstlich, schon fast winterlich kalt, draußen geworden und die Lust auf warme, deftige Speisen steigt tagtäglich. Gestern Mittag hatte meine Mutter die Idee, mal gemeinsam ein typisch deutsches Wintergericht zu zaubern: Kohlrouladen. Ich muss sagen, ich habe vorher noch nie welche gegessen und habe auch nicht besonders hohe Erwartungen an deren Geschmack gestellt. Natürlich haben wir das traditionelle fleischlastige Rezept in die vegetarisch bzw. sogar vegane Variante umgewandelt, da ich ja Vegetarierin bin. Außerdem ist das Rezept sehr proteinreich und versorgt euch mit wichtigen Vitaminen für die kalte Jahreszeit.

Was soll ich sagen? Ich war so begeistert von den Rouladen, dass ich gleich nach dem Essen ein Bild auf Instagram geteilt habe und euch nach Interesse zu dem  Rezept gefragt habe. Tja, das Ergebnis war sehr eindeutig, deshalb möchte ich euch auch gar nicht mehr lange warten lassen.

Zutaten (für 3-4 Portionen):

  • 12-16 große Blätter frischen Wirsingkohl
  • 250 g Reis (am besten Basmati-oder Jasmin-Reis)
  • 100 g rote Linsen
  • 600 ml Wasser
  • 50 g Sojagranulat + ca. 100 ml Wasser
  • 1 Glas passierte Tomaten
  • 2 Gemüsezwiebeln
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • ein wenig Rapsöl zum Anbraten
  • Pfeffer, Salz und andere Gewürze (z.B. Gemüsebrühe, Curry-Pulver, Chiliflocken, Sojasoße/ Teriyaki-Soße, …)
  • ein Nylonbindfaden zum Fixieren der Rouladen

Zubereitung:

  1. Zuerst werden die Wisingblätter gut abgewaschen und in kochendem Salzwasser ca. 2 Minuten blanchiert. Danach werden diese mit einem Tuch gut abgetupft und erst einmal bei Seite gelegt.
  2. Zunächst wenden wir uns der Füllung zu. Hierfür werden Reis und Linsen in einen Kochtopf gegeben und mit dem Wasser gekocht. Währenddessen erhitzen wir in einer Pfanne ein wenig Rapsöl und braten eine klein geschnittene Zwiebel (wenn ihr wollt auch eine Knoblauchzehe) an. Dazu geben wir das aufgequollene Soja-Granulat (Sojagranulat + heißes Wasser), braten es schön knusprig an und würzen es mit Paprika-und Chili-Gewürz. Sobald das Reis-Linsen-Gemisch fertig gekocht ist, heben wir unser Pfannen-Resultat darunter und vermischen es gut. Nun schmecken wir es mit Gemüsebrühe, Salz und Pfeffer sowie anderen Gewürzen ab.
  3. Im nächsten Schritt geht es bereits an das Befüllen unser Rouladen. Hierfür nehmen wir uns jeweils eins unserer Wirsingblätter und befüllen es je nach Größe mit einem Kochlöffel unserer leckeren Füllung. Danach faltet ihr bzw. rollt ihr die Blätter zusammen, sodass der Inhalt gut umschlossen ist. Mithilfe eines Bindfadens werden die Rollen fixiert. Verteilt eure Füllung gut auf die Blätter, aber macht sie nicht zu voll, damit ihr sie noch verschließen könnt. Wenn noch etwas Füllung übrig bleibt, schmeckt diese auch sehr gut so.
  4. Zum Schluss werden unsere fertigen Rouladen mit ein wenig Rapsöl in einer Pfanne angebraten bis sie einen leicht bräunlichen Teint erhalten. Währenddessen könnt ihr zu den Rouladen eine Soße zubereiten. Ich habe hierfür ein Glas passierte Tomaten mit einer Zwiebel, einer Knoblauchzehe, Salz und Pfeffer, Chili-Flocken, Curry- und Paprika-Pulver erhitzt. Das geht total schnell, ist lecker und sehr gesund, da es ohne Zusatzstoffe und Haushaltszucker auskommt. Et voilà, das Essen ist bereit serviert zu werden.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen und guten Appetit. Ich bin gespannt auf euer Feedback. Freut euch, denn es werden in nächster Zeit noch viele weitere Rezept folgen. Bald geht es ja auch schon los mit der Weihnachtsbäckerei 🎅🏼. Aber bis dahin, habt noch einen schönen Herbst 🍂!

Eure Anna-Lena

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