Mein Leben mit dem Sport – von früher bis heute

In meinem „Willkommenspost“ habe ich ja bereits erzählt, dass meine Leidenschaft der Sport ist. Doch wie bin ich überhaupt zum Sport gekommen, was habe ich in der Vergangenheit für Sport gemacht und wie sieht meine aktuelle sportliche Situation aus?

Meine ersten Erfahrungen mit Sport

Beginnen wir doch am besten ganz von vorne: Erst einmal muss ich sagen, dass ich aus einer sportlichen Familie komme. So waren nicht nur meine Eltern sondern auch schon meine Großeltern immer bewegungsaffin. Meinen Eltern war es schon immer wichtig, dass meine Schwester und ich uns bewegen. Deshalb haben sie mich schon mit jungen Jahren zum Kinderturnen gebracht. Heutzutage bin ich meinen Eltern dafür auch immer noch sehr dankbar, denn so weiß ich wirklich schon seitdem ich denken kann, dass Bewegung einfach enorm wichtig ist für den Körper und unser Wohlgefühl.

Ballett, Leichtathletik, Reiten und co

Als ich dann älter wurde, fing ich verschiedene Hobbys an. Jetzt, wo ich darüber nachdenke, hatten sie alle etwas mit Sport zu tun. Als ich fünf war, fing ich mit Ballett an, da es mir gefiel, was meine ältere Schwester machte. Zwar waren die einwöchigen Ballettstunden mehr Spiel als Ernst, aber das war auch gut so, denn so wurden wir Kinder langsam an die Bewegungen zur Musik herangeführt, lernten Haltung zu bewahren und uns auf uns zu konzentrieren. Ungefähr ein Jahr später begann ich zu Reiten, da ich Pferde über alles liebte. (Ich liebe Pferde übrigens immer noch und möchte mir später so gerne meinen lebenslangen Wunsch erfüllen und mir ein Pferd kaufen.) Als ich mit sechs Jahren eingeschult wurde, war ich ein kleiner hyperaktiver Flummi (Ok, das bin ich wohl immer noch 🙂 ) und mich konnte nichts aufhalten. Egal ob ich Purzelbäume und Handstände im Garten machte, Ski im Winterurlaub fuhr oder unsere Nachbarschaft mit dem Einrad erkundete, ich war immer unterwegs.

Meine Laufanfänge

Ungefähr mit acht Jahren begann ich in unserem Dorf-Verein mit Leichtathletik. Auch wenn dies nicht besonders professionell war, machte es mir dennoch viel Spaß.  Im Laufe der Zeit habe ich dadurch das Laufen für mich entdeckt. Ich war nie die super Sprinterin, aber hatte die Ausdauer und mentale Stärke für die Langstrecke. Das habe ich scheinbar von meinen Eltern geerbt. Mein Vater war früher passionierter Läufer und auch meine Mutter ist früher viel gelaufen und hat sogar an zwei Marathons teilgenommen. So kam es schließlich dazu, dass ich an meinen ersten Straßenläufen wie z.B. dem Kiellauf teilnahm. Zugegeben, am Anfang schwamm ich dabei noch im Mittelfeld mit, aber von Jahr zu Jahr arbeitete ich mich immer weiter vor und lief auch für mich regelmäßiger zu Hause, dass ich es schließlich sogar immer öfter in die Top 3 meiner Altersklasse schaffte. Meine Erfolge gaben mir immer mehr Auftrieb, sodass ich mich dazu entschied, mir ein professionelleres Training  zu suchen. So fing ich schließlich in der Leichtathletik Sparte des KTB in Kiel an. Nach anfänglichen einmal die Woche, erweiterte ich mein Training schließlich auf zweimal in der Woche. Nebenbei ritt ich nach wie vor, tanzte einmal in der Woche Ballett und lief ein bis zweimal in der Woche. Gerade mit der immer anspruchsvoller werdenden Schule, schließlich war ich in der Zwischenzeit ans Gymnasium gekommen, wurde alles doch ein wenig zu viel. So entschied ich mich damals schweren Herzens dafür mit Ballett aufzuhören. Heutzutage bereue ich das zutiefst, da ich erst im nachhinein gemerkt habe, wie wichtig das Tanzen für mich eigentlich war und ist. Doch glaubte ich damals, dass ich mich beim Ballett nicht vor und zurück bewegte, während es in der Leichtathletik immer besser wurde.

Nun konnte ich mich also ganz auf das Laufen konzentrieren. Doch bot mein Verein damals für mein Alter nur ganzheitliches Leichtathletik-Training an. Das hieß also: Sprinten, Hürdenlauf , Weitsprung, Werfen, usw. . Das Problem war nur keine der Disziplinen lag mir wirklich so richtig ( Werfen war der Horror!) außer das Langstreckenlaufen, was bei dem Programm leider oft etwas zu kurz kam. Mir brachte es zwar nach wie vor Spaß mit meinen Freunden Sport zu machen, doch war es doch etwas deprimierend bei Mehrkämpfen immer einen der letzten Plätze zu belegen, während ich bei Läufen immer weiter vorne mitlief.

Spaß oder Ernst?

Dies führte dazu, dass ich mir schließlich ein professionelles Lauftraining im Verein suchte. Der Trainer war wirklich sehr gut, aber ich war mit Abstand die jüngste und das Training war echt super hart. Mittlerweile ging ich zum Leichtathletik-Training und einmal die Woche zu diesem super anstrengenden Training. Bei Wettkämpfen lief ich bei den 800m und mehr mit und war dort auch mehr oder weniger erfolgreich. Irgendwann musste ich mich entscheiden, ob ich mehrfach die Woche mich diesem Training stellen oder bei meinen Freunden bleiben wollte. Ich entschied mich schließlich dafür erst einmal bei meinen Freundinnen zu bleiben, auch wenn ich meine Laufleistungen vielleicht nicht verbessern würde. Doch ich kann sagen, dass es die richtige Entscheidung für mich war, denn ich merkte, dass ich mich durch das Training und den zunehmenden größeren Wettkämpfe selbst einem Druck ausgesetzt hatte, obwohl ich mir selbst gar nicht im klaren über meine Ziele gewesen war. Deshalb pausierte ich erst einmal mit dem professionellen Training und nahm auch nur noch an Straßenläufen teil, zu denen ich wirklich Lust hatte. Gleichzeitig hörte ich mit dem Reiten auf (trotz meiner großen Pferdeliebe), da mir das Umfeld nicht mehr gefiel und folgte stattdessen meinem sehnlichen Wunsch und begann wieder Ballett zu tanzen. Das war eine sehr gute Entscheidung, denn hatte ich einfach gemerkt, wie das Tanzen zu mir gehörte und wie ich es vermisst hatte.  Mit dem Laufen für mich habe ich nie aufgehört, denn ich weiß, dass auch das Laufen zu mir gehört.

Endlich Tanzen

So vergingen ungefähr zwei Jahre, bis ich auf die Staatliche Ballettschule Berlin aufmerksam wurde. Ich war zur gleichen Zeit auf der Suche nach einem Sportprofil in Kiel, an einer Schule, die mir gefiel. Doch irgendwie wurde ich nicht fündig. Als ich von dem Tanz-Theater-Theorie der Staatlichen Ballettschule hörte, erkannte ich mich sofort wieder (Wenn du mehr über das Profil hören möchtest, schreib es mir gerne in die Kommentare!). Schließlich bewarb ich mich und wurde angenommen. Auch wenn es ein großer Schritt war, kann ich sagen, dass es die richtige Entscheidung war. Mit der Leichtathletik musste ich zwar aufhören, aber dafür konnte ich nun als Schulfach Tanzen.

Laufen kann ich immer noch und das mache ich auch noch sehr regelmäßig in Berlin. Und was soll ich sagen, ich bin nicht langsamer geworden, sondern werde eher schneller. Wer weiß, vielleicht werde ich irgenwann nochmal professioneller Laufen, wenn ich ein neues Ziel gefunden habe, z.B. könnte ich mir in Zukunft auch mal vorstellen einen Marathon zu laufen.

Fitness

Fitness-Training haben wir schon damals bei der Leichtathletik mit eingebaut. Doch seit etwa vier Jahren habe ich auch Home-Workouts und anderes Training mit dem eigenen Körpergewicht für mich entdeckt. Seit ich 16 Jahre alt bin, gehe ich auch gerne mal ins Fitnessstudio. Das wichtigste ist für mich einfach immer der Spaß und dass man die Ziele erreicht, welche man sich selbst im Sport steckt.

Mein aktuelles Training

Zurzeit sieht mein Training wie folgt aus: (Ich schreibe gerne mal einen separaten Blogpost über mein Training.)  Neben dem Ballett-Training in der Schule (ca. 4x 1 1/2 Stunden in der Woche) gehe ich ein bis zweimal die Woche fünf bis zehn Kilometer Laufen. Bald möchte ich auch mal wieder an einem Straßenlauf teilnehmen, darauf habe ich richtig Lust😊. Zusätzlich versuche ich in meiner Wohnung mindestens zweimal die Woche  Krafttraining (Oberkörper/Unterkörper) in Form von Workouts und Fitness-Übungen einzubauen, um meinen Körper ganzheitlich zu trainieren.

Ferien

In den Ferien gehe ich auch ruhig einmal öfters Laufen und gehe ab und zu mal ins Fitnessstudio, wo man durch die Geräte nochmal ganz anders seine Muskeln beansprucht. Da meine Mutter Physiotherapeutin ist, hat sie auch viele Geräte zu Hause, die ich für mein Training in den Ferien nutzen kann. Auch wenn ich in den Ferien kein Ballett-Unterricht habe, mache ich auch gerne mal ein Stangen-Exercise in meinem Zimmer oder übe ein wenig. Zudem schaue ich auch gerne mal bei meinem alten Leichtathletik-Training vorbei, um meine Freundinnen und meine Trainerin mal wieder zu sehen. Ich bin außerdem noch immer sehr interessiert, was in der Leichtathletik-Welt so passiert (,deshalb gehe ich auch Anfang August zur EM 😍).

Ich hoffe dir hat meine „Sport-Geschichte“ gefallen und ich konnte dir zusammengefasst meine Erlebnisse meines Sportlerlebens zeigen. Auch wenn der Text schon wirklich lang geworden ist, habe ich schon Kleinigkeiten, wie z.B meine Schwimmkurse ausgelassen. Ich weiß nicht, was die Zukunft mir und dem Sport bringen wird. Vielleicht laufe ich irgendwann wieder professioneller oder gehe öfter ins Fitness-Studio. Aber eins weiß ich, Sport wird immer ein Teil meines Lebens sein und Tanzen, Fitness und Laufen gehören zu mir!

Deine Anna-Lena

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